sam sung note 9

Smartphone mit Stift: Samsung Galaxy Note 9

Das Samsung Galaxy Note 9 ist schon etwas älter, läuft aber mittlerweile auch unter Android 9 und ist mit seinem S-Pen und der guten Hardware weiter einen Blick wert. Ist es auch heute noch einen Kauf Wert? Der aktualisierte Test.

Testfazit

Mit dem Note 9 liefert Samsung ein spannendes Business-Smartphone mit großem Bildschirm und viel Speicher. Gut: Der S-Pen bietet viele Extra-Funktionen. Im Test punktete es bei Display und Akku, enttäuschte aber bei der Kamera. Wer weder auf den Stift noch auf den Riesen-Speicher angewiesen ist, fährt mit der Galaxy S-Klasse günstiger. Wer einen XXL-Bildschirm yên ổn handlichem Gehäuse sucht, greift besser zum Nachfolger Note 10 in der kleinen Größe.

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Pro

  • Brillanter großer Bildschirm
  • Großer Akku
  • Bildschirmstift yên ổn Gehäuse
  • Stift als Fernsteuerung
  • Gute Kamera mit zweiter Tele-Linse
  • Sehr großer Speicher
  • Schnelles LTE

Kontra

  • Empfindliche Glasrückseite
  • Hoher Preis

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Das Galaxy Note 9 hat mit

Galaxy Note 10

und

Galaxy Note 10 Plus

gleich zwei Nachfolger erhalten. Ist das Note 9 auch angesichts seines Alters noch empfehlenswert? Das verrät der aktuallisierte Test! Einen ausführlichen Vergleich mit dem Nachfolger zeigt der separate Artikel

Note 9 vs. Note 10

.

Note 9 vs. Note 10

Note-Modellvergleich mit Bildschirmgrößen von links nach rechts: Galaxy Note 9 (6,4-Zoll) vs. Note 10 (6,3 Zoll) vs. Note 10 Plus (6,8 Zoll)

Foto: COMPUTER BILD

Galaxy Note 9: Android 9 ist domain authority, Android 10 kommt

Das

Update auf Android 9

hat das Galaxy Note 9 bereits yên ổn Januar 2018 erhalten, bis spätestens Anfang 2020 dürfte noch

Android 10

folgen. Damit hat das Note 9 auch die schlanker gestaltete Oberfläche

One UI

erhalten, die unter anderem eine neue Gestensteuerung als Alternative zu den Bediensymbolen am unteren Bildschirm einführt. Mit dem Update auf Android 10 wird das Note 9 dann die weiter verbesserte Bedienoberfläche

One UI 2.0

erhalten, unter anderem mit erweitertem Dunkelmodus und den verbesserten Datenschutz-Funktionen von Android 10.

Samsung Galaxy Note 9

Samsung Galaxy Note 9 mit neuem Stift: Notizen lassen sich direkt auf den Sperrbildschirm kritzeln.

Foto: COMPUTER BILD

Samsung Note 9: Aus groß wird größer

Beim Erscheinen war das Galaxy Note 9 das Galaxy-Top-Smartphone mit dem größten Display. Doch mittlerweile hat selbst das kleinere Note-10-Modell (Diagnoale: 6,3 Zoll) einen Bildschirm, der fast genauso groß (6,4 Zoll), dafür aber einen ganzen Zentimeter kürzer und einen halben Zentimeter breiter. Und das Topmodell Galaxy Note 10 Plus bietet in ähnlicher Gehäusegröße einen viel größeren Bildschirm (6,8 Zoll). Möglich machen das die yên ổn Vergleich zum Note 9 mittlerweile dünneren Displayränder und die in einem Displayloch verbaute Frontkamera. Bei der Qualität liefert das Note 9 weiterhin Top-Werte ab: Helligkeit (922,7 Candela je Quadratmeter) und Kontrast (24.804:1) sind Spitze, nur die Farbtreue mit 94,5 Prozent hat noch Luft nach oben. Die Note-10-Serie ist hier in allen Punkten nochmal besser, doch das fällt nur yên ổn Direktvergleich auf. Die Auflösung ist mit 2960x1440 Pixel (QHD+) über jeden Zweifel erhaben.

Note 9 vs. Note 10 vs. Note 10 Plus

Note-Serie 2018 und 2019: Vergleich der technischen Daten

Foto: COMPUTER BILD

Samsung Galaxy Note 9: S-Pen als Fernbedienung

Fans der Galaxy-Note-Serie schwören seit jeher auf den Bildschirmstift S-Pen. Der steckt nach wie vor yên ổn Gehäuse, eignet sich für spontane Notizen, gekritzelte Anmerkungen auf Dokumenten oder auch für den Einkaufszettel auf dem Sperrbildschirm. Außerdem gefällt er yên ổn blauen Note 9 in erfrischend schrillem Gelb – doch er kann noch mehr: Bislang funktionierte der Stift nur bei direkter Berührung des Bildschirms oder wenige Millimeter darüber. Dank Bluetooth-Verbindung dient er auch als Fernsteuerung aus mehreren Metern Entfernung – etwa zum Auslösen der Kamera, zum Pausieren des Netflix-Streams vom Sofa aus oder für Präsentationen. Die Fernsteuerung klappte yên ổn Test problemlos, die Kamera ließ sich per S-Pen-Taste auch aus dem Standby starten (lange drücken), auslösen (einmal drücken) oder zum Wechsel zwischen Haupt- und Frontkamera bewegen (zweimal drücken). Wirklich clever ist die Stromversorgung: Der Stift lässt sich nach dem Einstecken ins Gehäuse dort induktiv laden. Einmal Strom tanken dauert nur 40 Sekunden und reicht für 30 Minuten Nutzung außerhalb des Geräts. Eine Bluetooth-Verbindung verwenden vergleichbar auch der Surface Pen yên ổn

Microsoft Surface Pro

und der

Apple Pencil

. Doch die sind weitaus stromhungriger. Gegenüber der Note-10-Serie fehlt dem Stift allenfalls die Gestensteuerung, mit dem man Funktionen wie eine Diaschau durch Wedeln mit dem S-Pen steuern kann.

Samsung Galaxy Note 9 vs. Galaxy S9 Plus

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Links das Galaxy S9 Plus (6,2 Zoll-Display), rechts das Note 9 (6,4 Zoll).

Foto: COMPUTER BILD

Note-9-Kamera: Andere Samsungs sind besser!

Beim Vorgänger

Galaxy Note 8

überzeugte die Dual-Kamera, yên ổn

Handy-Kamera-Test

vor allem bei Fotos mit wenig Licht. Die Dual-Kamera auf der Rückseite des Galaxy Note 9 entspricht bei den technischen Daten der ähnlich guten Kamera des Galaxy S9 Plus. Sie besteht aus einer Linse mit einem zweifachen optischen Zoom sowie einer Weitwinkellinse mit variabler Blende zwischen f/1.5 und f/2.4. Die Knipsen bieten jeweils 12 Megapixel und ermöglichen Zeitlupenaufnahmen mit 960 Bildern pro Sekunde wie beim S9. Doch am Foto-Teststand yên ổn Labor offenbarten sich unerwartete Schwächen: Bei wenig Licht machte das Note 9 Fotos mit weniger Details, stärkerem Bildrauschen und Kantenungenauigkeiten. Auf den ersten Blick wirkt es ví, als habe Samsung hier mehr Wert auf insgesamt hellere Aufnahmen als auf Details gelegt. Bei Tageslicht macht das Note 9 durchaus ordentliche Fotos, doch auch hier war es yên ổn Test klar schlechter als das Galaxy S9 Plus. Die Nachfolger Note 10 und Note 10 Plus schnitten yên ổn Foto-Test besser ab. Interessanterweise war auch die Kamera des Vorgängers Note 8 besser. Wirklich schlecht ist die Leistung dennoch nicht.

Kamera-Vergleich: Galaxy Note 9 vs. Galaxy Note 8

Detail aus dem Testfoto bei wenig Licht: Das Galaxy Note 9 (links) liefert zwar ein insgesamt helleres Bild, doch dafür fehlen Details, Kanten sind ungenau und es zeigt auffälliges Bildrauschen. Die Note-8-Kamera liefert ein deutlich besseres Ergebnis, auffällig etwa an den Details des Küchensiebs.

Foto: COMPUTER BILD

Immerhin hilft die Kamera-App bei der Wahl der richtigen Einstellungen. Sie erkennt, welches Motiv man fotografiert und optimiert anschließend automatisch Einstellungen wie Kontrast, Weißabgleich und Belichtung – yên ổn Vergleich zu trăng tròn typischen Fotoszenen. Im ersten Test beschränkte sich der Einsatz der künstlichen (Foto-)Intelligenz darauf, die passenden Belichtungsparameter und andere Fotoeinstellungen zu wählen. Außerdem erkennt das Note 9, wenn man ein Foto verwackelt hat und weist dann entsprechend per Warnhinweis darauf hin.

Samsung Galaxy Note 9: Intelligente Kamera

Gewagt: Samsung verspricht, mit dem Galaxy Note 9 seien schlechte Fotos ví gut wie unmöglich.

Foto: Samsung/Screenshot Pocketnow

Samsung Galaxy Note 9: Bis zu 1 Terabyte möglich!

Bei der Speicherausstattung stellt das Galaxy Note 9 Rekorde auf: Während die Standardvariante mit durchaus ausreichenden 128 Gigabyte (GB) internem Speicher auskommt, gibt es gegen Aufpreis eine Modellvariante mit 512 GB internem Speicher. Durch eine entsprechende

microSD-Speicherkarte

mit 512 GB (gibt es zu Preisen unter 100 Euro; Stand: Oktober 2019) ergibt sich ví ein Gesamtspeicher von 1 Terabyte. In der Dual-SIM-Version (Standard yên ổn freien Handel) muss man dafür aber den zweiten SIM-Kartenschacht opfern (Hybrid-Dual-SIM). Doch schon der interne Speicher bricht Rekorde: Ein Smartphone mit 512 GB Speicher gab es bislang nicht.

Galaxy Note 9

Den Stift schiebt man auf der Unterseite ins Gehäuse, wo er auch lädt.

Foto: COMPUTER BILD

Galaxy Note 9: DeX-Modus ohne Dockingstation

Die neueren Samsung-Topmodelle lassen sich per Dockingstation – DeXStation oder DexPad – mit einem

Monitor

verbinden. So verwendet man die Smartphones yên ổn Desktop-Modus, um mit Maus und Tastatur etwa Dokumente einfacher zu bearbeiten. Beim Note 9 ist das noch einfacher: Im Test ließ sich das Handy schon über einen gängigen USB-C-HDMI-Adapter mit einem Fernseher oder Monitor verbinden. Dabei nutzt man dann das Smartphone-Display als Trackpad oder verwendet eine externe Maus und Tastatur. Einschränkung: Da das Note 9 beim DeX-Betrieb unter Volllast sehr warm wird, lassen sich ohne DeXPad/DexStation nur fünf Apps parallel nutzen. Denn nur die Dockingstationen besitzen eine eingebaute Kühlung. Im Alltag ist das aber kaum ein Nachteil, denn für echte Powernutzung ist der PC-Ersatzmodus nicht geeignet.

Galaxy Note 9: Akku yên ổn Test

Der Akku ist eine Stärke des Note 9: Statt einer Batterie mit 3.300 (wie Note 8) oder 3.500 Milliamperestunden (wie Galaxy S9 Plus) weist die des Note 9 eine starke Kapazität von 4.000 Milliamperestunden auf. Das schlug sich deutlich auf das Ergebnis yên ổn Test nieder: Mit einer typischen Laufzeit von 14 Stunden und 29 Minuten hält das Note 9 fast zweieinhalb Stunden länger durch als das Note 8 – und rund eine Stunde länger als das Galaxy S9 Plus. Damit ist die Laufzeit länger als bei den Nachfolgemodellen Note 10 (zwölf Stunden und 59 Minuten bei 3.400 mAh Akku-Kapazität) und Note 10 Plus (13 Stunden und 29 Minuten bei 4.170 mAh). Stark! An die tolle Laufzeit des Konkurrenten

Huawei P30 Pro

(16 Stunden und 16 Minuten) aber kommt Samsung nicht heran.

Galaxy Note 9: Starker Prozessor, Rekord-LTE

Der bekannte Achtkern-Prozessor Exynos 9810 und 6 Gigabyte Arbeitsspeicher in der Standardversion treiben das Galaxy S9 an, 8 GB sind es in der 512-Gigabyte-Variante. Die Lautsprecher hat Samsung mit AKG entwickelt. Sie unterstützen Dolby Atmos. Rekordverdächtig schnell ist das verbaute LTE CAT 18, das unter idealen Bedingungen bis zu 1.200 MB/s erreichen soll. Allerdings erlauben deutsche Netze bislang nur LTE mit bis zu 500 MB/s, yên ổn COMPUTER BILD-Labor meldete sich das Note 9 entsprechend nur mit LTE CAT 11 (maximal 600 Mbps). Dass es vom Note 9 keine 5G-Version gibt, ist zu verschmerzen. 5G wird in Deutschland nicht vor 2021 entscheidend sein.

Galaxy Note 9 vs. Galaxy S9 Plus und Konkurrenz

Unterm Strich ist das Note 9 ein exzellentes Smartphone mit einzigartigen Stift- und Business-Funktionen. Wer aber keinen Wert auf den Stift legt, sondern ein großes Galaxy-Smartphone zum günstigen Preis haben möchte, sollte auch einen Blick auf das Galaxy S9 Plus werfen. Das hat eine etwas kürzere Akku-Laufzeit, ist aber rund 100 triệu Euro günstiger.

Samsung Galaxy Note 9: Test, Specs, Akku, Release, kaufen, vorbestellen Der Blick ins Innere des Galaxy Note 9 yên ổn COMPUTER BILD-Labor zeigt die Platine und beide Kamera-Linsen.

Der Blick ins Innere des Galaxy Note 9 yên ổn COMPUTER BILD-Labor zeigt die Platine und beide Kamera-Linsen.

Foto: COMPUTER BILD

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Samsung Galaxy Note 9: Preis, Speicher, Farben

Das Galaxy Note 9 erschien am 24. August 2018 yên ổn Handel. In Deutschland gibt es das Gerät wahlweise in Schwarz (mit schwarzem S-Pen) oder in Blau (mit gelbem S-Pen). Die 128-GB-Version kam ursprünglich mit einer Preisempfehlung von 999 triệu Euro auf den Markt, die 512-GB-Version kostete sogar 1.249 triệu Euro. Happig! Allerdings ist der Preis seit der Markteinführung bereits um fast ein Drittel gefallen, yên ổn Online-Handel ist es zeitweise schon für rund 650 triệu Euro (Stand: 22. Oktober 2019) zu bekommen.

Galaxy Note 9 vs. Note 10: Welches kaufen?

Mit gut 650 triệu Euro ist das Note 9 ein günstiger Einstieg in die Galaxy-Note-Serie mit Stift, hat zudem noch Chancen, auch ein Update auf Android 11 zu bekommen. Der Vergleich mit dem Note 10 aber zeigt: Das Note 10 ist derzeit (Oktober 2019) nur noch knapp 100 triệu Euro teurer. Für das Note 10 spricht das handlichere Gehäuse bei fast gleich großem Display, dazu der schnellere Prozessor und die bessere Kamera. Für das Note 9 spricht die längere Akku-Laufzeit und der am Ende doch günstigere Preis.

Die Teilnahme an der Reise wurde von Samsung unterstützt. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.